BUNTA NEWS

Storytime – mit Valentina

23.03.2026 | Bunta News

Welche Schule passt zu mir? Welcher Beruf ist der richtige für mich? Und woran merkt man eigentlich, dass man eine gute Entscheidung trifft? Vor genau diesen Fragen stand Valentina, angehende Kinderpflegerin aus der Klasse KIP24A. In unserer aktuellen Ausgabe von „Storytime“ erzählt sie von der Phase zwischen Zweifel und Aufbruch, von ihrer Entscheidung für die Ausbildung zur Kinderpflegerin und für die bunta als Ausbildungsort. Sie beschreibt, wie Schule sie nicht nur fachlich, sondern auch persönlich geprägt hat – durch besondere Unterrichtsmomente, neue Perspektiven und die Möglichkeit, ihren schulischen und beruflichen Weg gleichzeitig zu gestalten.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

 

Hallo liebe Leser*innen,

schön, dass ihr diesen Blogbeitrag gefunden habt! Ich bin Valentina aus der Klasse KIP24A und in wenigen Monaten schließe ich meine Ausbildung zur Kinderpflegerin ab. Allein der Gedanke daran lässt mein Herz höherschlagen… Doch es soll nicht um meine Prüfungen gehen, sondern um meinen bisherigen Weg an der bunta, der begleitet war von Mut, manchmal auch von Angst, aber vor allem von großer Hoffnung.

Zweifel, Fragezeichen – aber das richtige Bauchgefühl

Meine Geschichte beginnt im Frühjahr 2024. Ich hatte meinen Schulabschluss gerade erst gemacht und ich fühlte mich plötzlich sehr klein in einer doch so großen Welt. Ich hatte die bunta bereits als Ausbildungsort entdeckt und meine Familie und ich recherchierten nach einem Tag der offenen Tür, um die Schule besser kennenzulernen. Mit Schrecken stellten wir fest: Der nächste Tag der offenen Tür – der Infotag an der bunta – ist schon am darauffolgenden Tag! Von einem Moment auf den anderen wurde meine Zukunftsfragen und -gedanken Realität und ich stand vor der Entscheidung: Absolviere ich ein Freiwilliges Soziales Jahr, oder trete ich doch die Ausbildung zur Kinderpflegerin an der bunta an? Ich hatte Zweifel und Angst, mich falsch zu entscheiden. Doch tief in meinem Inneren wusste ich schon damals, dass sich der Weg an der bunta richtig anfühlt. Heute – nach beinahe zwei Jahren – weiß ich: Ich habe die richtige Entscheidung getroffen. Ich bin froh, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört habe. Es hat mich nicht getäuscht.

Valentina, angehende Kinderpflegerin an der bunta

Das Bewerbungsgespräch an der bunta werde ich wohl nie vergessen. Ich war so nervös, es war kaum auszuhalten. Umso erleichterter war ich, als ich meine Mitbewerber*innen – weitere junge Menschen – neben mir sah. Dieses Gefühl von „Ich bin nicht allein damit!“ hat mir viel Kraft gegeben. Als wir einzeln für das Ergebnis der Bewerbungsgespräche in die entsprechenden Büros gerufen wurden, klopfte mein Herz. Meine Welt blieb kurz stehen, als ich erfuhr: Ich hatte es geschafft. Ich würde meine Ausbildung an der bunta beginnen.
Ich ging sofort zu meiner Mama, die auf mich gewartet hatte. Als ich sie sah, fiel die ganze Anspannung von mir ab. In dem Moment war ich voll von Dankbarkeit, Liebe und Erleichterung.

Momente, die ich nie vergessen werde

In meiner bisherigen Ausbildungszeit habe ich schon einiges erlebt. Ein Moment, der mich besonders geprägt hat, war, als meine Klasse und ich im Rahmen unseres Sozialkundeunterrichts eine Gerichtsverhandlung live miterleben durften. Diese Exkursion hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, hinzuschauen, zuzuhören und zu verstehen. Ebenfalls im Sozialkundeunterricht haben wir die Gedenkstätte der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaft in Rostock besucht. Auch diese Exkursion war für mich sehr spannend und auch emotional.

Der richtige Weg

Ich habe mich für den Weg an der bunta entschieden, um parallel zu meiner Ausbildung zur Kinderpflegerin, meine Mittlere Reife nachzuholen. Ich wusste: Darauf will ich mich konzentrieren. Für meine Zukunft. Geführt wurde ich von Neugierde, aber auch von Mut und dem Vertrauen, dann sicher auf beiden Beinen stehen zu können. Ich weiß noch nicht, was die Zukunft alles bringen wird, aber ich bin offen für alles, was kommen wird: neue Wege, neue Chancen und neue Türen. Meinen Traumberuf habe ich bereits gefunden, aber diesen Wunsch behalte ich noch ein kleines Stück für mich. Bis dahin bin ich so dankbar für meine bisherige bunta-Zeit und für alle Menschen, die mich bis hierhin begleitet haben.

Valentina, KIP24A, angehende Kinderpflegerin

Eine Grafik erklärt, wie man an der bunta mit einem Abschluss in der Kinderpflege sich weiter zu einem Erzieher oder einer Erzieherin oder zu einem Heilerziehungspfleger oder einer Heilerziehungspflegerin ausbilden kann.

Unsere Valentina spricht hier in ihrem Blogbeitrag mehrere wichtige Themen an – nicht zuletzt, sich selbst zu vertrauen und die eigenen Ziele zu verfolgen.
Wer uns und unseren bunta Blog kennt, weiß, dass unsere Schüler*innen während ihrer Ausbildung zu Kinderpfleger*innen ihre Mittlere Reife bei uns nachholen können. Für viele von ihnen ist ihre Ausbildung daher ein Sprungbrett: Mit der Mittleren Reife haben sie die Möglichkeit, die Ausbildung zur*zum Sozialassistent*in anzutreten. Diese ist wiederum die Voraussetzung, um Erzieher*in oder Heilerziehungspfleger*in zu werden. Wir haben viele Absovent*innen, die diesen Weg bei uns durchlaufen sind – eine Chance, um in ihrem Traumberuf im Sozialbereich zukünftig zu arbeiten. Um mehr darüber zu erfahren könnt ihr euch auch gern unsere Blogbeiträge „Let’s talk about…Kinderpflege“ durchlesen. Ihr erfahrt ihr alles über den Ausbildungsgang und wie ihr euren nächsthöheren Schulabschluss nachholen könnt.

Liebe Valentina, danke für deinen Beitrag und dass du unsere Leser*innen auf deine bisherige Reise mitgenommen hast – voller Einblicke, Gefühl und Ehrlichkeit.

 

Du möchtest mehr über die bunta und unsere Ausbildungsgänge erfahren? Dann besuch gern unsere Website! Oder bist du bereit, so wie Valentina, unsere Schule direkt persönlich kennenzulernen? Dann melde dich gern für unseren nächsten Infotag an. Du möchtest doch erst einen ersten Eindruck von unserem Schulalltag gewinnen? Dann klick dich gern durch unseren Instagramaccount @bunta_rostock

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