BUNTA NEWS

Let’s talk about…Schulsekretariat – mit Ulrike Müller

18.06.2026 | Bunta News

Nach über einem halben Jahr Pause ist es endlich wieder so weit: Unser beliebtes Interviewformat „Let’s talk about…“ geht in die nächste Runde! Für die Wiederaufnahme haben wir uns eine ganz besondere Gästin eingeladen. Sie ist eine echte bunta-Expertin. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen. Sie ist Ansprechpartnerin für unsere gesamte Schulgemeinschaft…Wir reden natürlich von Ulrike Müller, unsere Sekretärin! Herzlich willkommen auf unserem bunta Blog!

Hallo zusammen!

Wir freuen uns sehr, dass du heute mit dabei bist, liebe Ulrike!

Ich freue mich auch.

„bunta Expertin“ ist eigentlich noch untertrieben. Du bist schon seit so vielen Jahren Teil der Schule.

Richtig. Ich arbeite seit September 1998 an der bunta. Damals hieß sie noch Medizinische Akademie.

Eine Fotocollage mit einem alten und einem neuen Foto der bunta

Das ist wirklich krass! Wie bist du damals an die bunta gekommen?

Von August 1995 bis Juli 1998 habe ich eine überbetriebliche Ausbildung als Bürokauffrau beim Internationalen Bund in Bad Doberan absolviert. Bereits während meiner Ausbildung habe ich die damalige Sekretärin an der Medizinischen Bildungsakademie vertreten. Als diese letztendlich aufhörte, wurde mir der Job angeboten – und ich habe ihn angenommen!

Und darüber sind wir sehr froh! Denn wie wir bereits sagten: Das Sekretariat ist ein zentraler Treffpunkt innerhalb unserer bunta – mit dir als Ansprechpartnerin für alle Fragen. Würdest du deine Rolle auch so beschreiben?

Ja, genau. Ich bin Ansprechpartnerin für alle.

Die bunta ist am 1. Dezember 2025 30 Jahre alt geworden. Du hast viele Jahrgänge und Veränderungen miterlebt, liebe Ulrike: Was waren aus deiner Sicht die größten Entwicklungen der Schule?

Als ich meine Arbeit an der bunta aufgenommen habe, wurden Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten im 2. Ausbildungsweg – Umschulung – ausgebildet. Die Erstausbildung kam erst später dazu, genauso wie die Ausbildungsrichtungen Medizinische Dokumentationsassistenz und Familienpflege. Etwas später folgten dann die Medizinische Dokumentation und die Kinderpflege. Ganz „neu“ sind die Sozialassistenz, Erzieher/Erzieherin, Heilerziehungspflege und Pflegefachpersonen. Nun sind wir mittlerweile das Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales.

Oh wow! Du hast also auch Ausbildungsgänge bzw. Ausbildungsrichtungen erlebt, die wir heute schon nicht mehr kennen. Bestimmt hat sich auch deine Arbeit im Sekretariat verändert, oder?

Ja. Nehmen wir die Digitalisierung als Beispiel:  Abgesehen von den Medizinischen Dokumentarinnen und Dokumentaren war ich die Einzige, die Internet hatte. Alle anderen Mitarbeitenden bekamen das erst später. Als Speichermedium wurden noch Disketten genutzt, für die externe Kommunikation gab es ein Faxgerät und die Zeugnisse habe ich noch mit der Schreibmaschine getippt…

Für viele von uns ist das heutzutage nicht mehr vorstellbar. Du könntest sicherlich von vielen Momenten und Veränderungen berichten, die einen Eindruck bei dir hinterlassen haben. Gab es da etwas, was dich besonders geprägt oder berührt hat?

Von solchen Momenten und Veränderungen gibt es viele, ja. Sehr besonders war als wir Teil des IB Nord wurden, oder auch als wir den Namen „bunta“ erhielten. Ein weiteres Beispiel: Ich habe in all den Jahren sechs Schulleiter erlebt. Da war es manchmal gar nicht so einfach, sich umzustellen, da nicht alle „gleich“ waren bzw. sind.

Das können wir uns gut vorstellen. Aber nicht nur verschiedene Schulleitungen hast du kennengelernt und erlebt…Gibt es auch bestimmte Schüler*innen- oder Mitarbeiter*innen-Generationen, an die du besonders gerne zurückdenkst und falls ja, warum?

Es gibt immer Schülerinnen und Schüler, an die man gerne zurückdenkt. Jeder Jahrgang hat so seine besonderen Momente.

Aber gibt es auch typische Situationen im Schulalltag, die sich trotz aller Veränderungen eben nie verändert haben?

Sobald irgendetwas nicht funktioniert oder beispielsweise etwas mit dem Stundenplan ist, kommen alle ins Sekretariat. Als ob ich direkt etwas daran ändern könnte hahaha.

Hahaha, das stimmt. Da haben wir es wieder: Du bist die Ansprechpartnerin für alle.

Hahaha, ja genau.

Vor blauem Himmel formt eine Person mit ihren Händen ein Herz

Lass uns nun auch gern genauer über deine Arbeit sprechen. Was macht dir an dieser am meisten Freude?

Wenn ich jemandem helfen kann bzw. konnte – ganz egal, ob Schülerin/Schüler oder Kollegin/Kollege.

Das ist wirklich schön. Und was wiederum ist an deinem Berufsalltag am herausforderndsten?

Wenn Zeugnisse, also Jahres- und Abschlusszeugnisse, geschrieben werden müssen. Das ist eine Zeit, während der ich Ruhe bräuchte, weil dabei die Konzentration die wichtigste Rolle spielt. Aber Schule und Ruhe…Das geht häufig nicht Hand in Hand.

Das stimmt wohl. Mit welchen Personen arbeitest du am engsten zusammen?

Am engsten ist die Zusammenarbeit mit der Schulleitung und der Kollegin und den Kollegen des Verwaltungsteams.

Stimmt. Aufgrund der Aufstellung der bunta gibt es bei uns mehrere Teams, die eng miteinander zusammenarbeiten. Du gehörst dem Team Verwaltung an.

Ja, genau.

Da ist ein hohes Maß an Organisations- und Kommunikationsfähig sicher wichtig. Welche Fähigkeiten und Kompetenzen braucht man deiner Meinung nach noch, um in einem Schulsekretariat gut arbeiten zu können?

Ein „dickes Fell“ und Geduld sind aus meiner Sicht sehr wichtig.

Wem würdest du diesen Beruf ans Herz legen?

Allen, die gern mit Menschen, aber auch für Menschen arbeiten.

Liebe Ulrike, das Interview neigt sich langsam dem Ende zu. Lass uns gern gemeinsam einen Blick in die Zukunft werfen. Was wünschst du dir für die bunta?

Selbstverständlich, dass wir zu jedem Schulstart am 01. September viele neue Schülerinnen und Schüler empfangen, die dann ihre Ausbildung bei uns erfolgreich abschließen werden und bestens ausgebildet ihren erlernten Beruf ausüben.

Das können wir so nur unterschreiben! Welche Werte sollte die Schule deiner Meinung nach unbedingt beibehalten?

Definitiv, dass wir ein Chancengeber sind.

Das hast du schön gesagt. Dann bleibt uns zum Abschluss nur noch eine Frage zu stellen – passend dazu: Wenn du die bunta in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Das ist einfach: bunt, laut und fröhlich.

Ulrike, vielen lieben Dank für das Interview und für deine Arbeit!

Sehr gern.

 

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