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Lebens(ausdauer)lauf (Part 1): Manchmal braucht es einen Umweg

27.01.2026 | Bunta News

„Was willst du später mal machen? Wahrscheinlich hast du diese Frage schon oft gehört – von deinen Lehrkräften, deiner Familie, deinen Freund*innen… sogar von dir selbst. Und vielleicht löst sie bei dir keine klare Antwort aus, sondern eher Druck, Stress oder das Gefühl, dass „alle außer dir“ schon ihren perfekten Karriereweg kennen und planen. Wenn es dir so geht: Du bist nicht allein damit. Und vor allem – das ist völlig okay.

Ein Druck, der oft unterschätzt wird

Junge Menschen stehen heute vor einer riesigen Auswahl an (Berufs-)Möglichkeiten. Das klingt erst einmal toll, ist es in vielerlei Hinsicht auch, aber es kann auch Überforderung auslösen. Wir haben in unserer Schulgemeinschaft dazu Stimmen gesammelt. Unsere Frage lautete: „Welche Aussagen in Bezug auf Job und Berufswerdegang haben dich in der Vergangenheit gestresst?“ Die häufigsten Aussagen waren:

  • Ein Lebenslauf soll möglichst lückenlos sein.
  • Man soll am besten schon mit 14, 15, 16 Jahren eine Leidenschaft entdeckt haben, die im besten Fall ein ganzes (Berufs-)Leben anhält.
  • Viele Jobs verlangen Berufserfahrung, obwohl man gerade erst die Schulbank drückt.
  • Gleichzeitig hört man überall aber auch: „Mach Praktika! Geh ins Ausland! Such dir ein Ehrenamt!“
  • Und bitte: Entscheide dich früh – aber entscheide dich richtig.

Kein Wunder, dass es sich anfühlt, als müsste man mit 18 Jahren schon den Rest seines Lebens perfekt geplant haben. Die Wahrheit ist: Wege verlaufen selten gerade. Und das kann die verschiedensten Gründe haben. Manchmal passiert im Leben etwas, das Schule schwieriger macht. Manchmal merkt man erst später, was zu einem wirklich passt. Manchmal braucht man mehr Zeit, einen Neustart, oder einfach eine andere Art zu lernen – praktischer und lebensnäher.

All das ist nicht „schlecht“, oder „untypisch“. Vielen jungen Menschen ergeht es so. Und vor allem: Es sagt nichts über deinen Wert, oder deine Zukunft aus.

Wenn der Umweg eigentlich der richtige Weg ist

Unsere bunta bietet verschiedene Ausbildungen in den Bereichen Gesundheit und Soziales an. Einer unserer Ausbildungsgänge ist die Kinderpflege.
Das Besondere an dieser Ausbildung? Unsere Schüler*innen können hier parallel ihren Schulabschluss nachholen und ihren Bildungsweg neu beginnen – ohne Scham, ohne Druck, aber mit echten Chancen. Haben sie ihren Kinderpflege-Abschluss in der Tasche, haben sie auch ihre Mittlere Reife erworben. Und dieser öffnet ihnen wiederum die Türen in weitere Ausbildungsgänge.

Eine Grafik erklärt, wie man an der bunta mit einem Abschluss in der Kinderpflege sich weiter zu einem Erzieher oder einer Erzieherin oder zu einem Heilerziehungspfleger oder einer Heilerziehungspflegerin ausbilden kann.

Von der Kinderpflege zur Pflegefachperson, oder zur*zum Erzieher*in

Schlägt ihr Herz für den Gesundheitsbereich, können unsere Schüler*innen nun in die Ausbildung zur Pflegefachperson einsteigen.

Du willst mehr über den Ausbildungsgang Pflegefachperson erfahren? Dann lies dir gerne unsere „Let’s talk about…“-Interviews auf unserem bunta Blog durch. Hier erzählen dir Auszubildende und Lehrkräfte der Pflege alles, was du über die Ausbildung wissen musst!

Möchten unsere Schüler*innen lieber im Sozialbereich arbeiten, haben sie die Möglichkeit, die Ausbildung zur*zum Sozialassistent*in anzutreten. Dieser ist die Voraussetzung, um sich zur*zum Erzieher*in oder Heilerziehungspfleger*in ausbilden zu lassen.
Tatsächlich ist es so, dass wir jedes Jahr viele Schüler*innen begrüßen, die bei uns mit der Berufsreife starten und ein paar Jahre später ihr Zeugnis in den Händen halten. Was darauf steht? Sie haben sich ihren Traum erfüllt und sind staatlich anerkannte Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen geworden.

Du willst mehr über unseren Bildungsweg ab der Kinderpflege erfahren? Dann klick dich gern durch unsere „Let’s talk about…“-Interviews auf unserem bunta Blog durch. Hier haben unsere Schüler*innen und Lehrkräfte ihre Ausbildungsgänge und ihre individuellen Wege vorgestellt – von der Kinderpflege bis hin zur*zum Erzieher*in.

Wieder neu anzufangen, oder einen Umweg zu gehen, kann Angst machen und Zeit kosten. „Was ist, wenn ich es nicht schaffe?“ ist eine Sorge, die in vielen schlummert – vielleicht auch in dir. Doch wir sehen immer und immer wieder: Wenn du dich traust und diesen Schritt wagst, passiert Lernen und Wachsen. Stell dir vor…

  • …du entdeckst und entwickelst Kompetenzen und Fähigkeiten, die vorher keinen Platz hatten.
  • …du lernst Menschen kennen, die dich wirklich unterstützen und fördern – Lehrkräfte, Mentor*innen sowie Freund*innen.
  • …du wagst Praktika, Projekte und Co., von denen du früher dachtest, dass du dafür „nicht gut genug“ seist.
  • …du lernst dich besser kennen und vergleichst dich nicht mehr mit anderen.
Eine junge Erwachsene sitzt draußen an einem Tisch. Vor ihr steht ein Getränk. Sie schaut konzentriert in die Ferne und scheint sich über etwas Gedanken zu machen.

Perspektiven, die Mut machen

Egal, ob du gerne kreativ, kommunikativ, sozial, pflegerisch, oder therapeutisch arbeiten möchtest – es gibt viel mehr Wege als die „traditionellen“ Schul- oder Karrierepfade. Viele davon kannst du durch Praktika, Tage der offenen Tür, oder Messen kennenlernen, oder sogar ausprobieren – ganz ohne dich sofort festlegen zu müssen. All das sind Chancen, die dir Orientierung geben können.
An der bunta bieten wir auch einiges davon an:

Infotag an der bunta – Unser Tag der offenen Tür

Dreimal im Jahr öffnen wir für potenzielle neue Schüler*innen und Interessent*innen unsere Türen. Um dir einen kleinen Einblick zu geben, was dich dann erwartet: Unsere Lehrkräfte halten spannende Infovorträge zu den einzelnen Ausbildungsgängen. Unsere Schüler*innen führen durch die bunta und berichten von ihren Erfahrungen aus dem Schulalltag. Über wichtige Themen, wie zum Beispiel Schüler-BAföG und weitere Finanzierungsmöglichkeiten, spricht unser Ausbildungsberater. In interaktiven Workshops können sich unsere Besucher*innen ausprobieren und austoben. Undundund.
Mit all dem möchten wir dir eine persönliche, offene und realitätsnahe Berufsorientierung bieten. So hilfreich Infomaterial und Websitetexte bereits sein können – der persönliche und direkte Kontakt ist unschlagbar.

Du bist neugierig geworden und möchtest beim nächsten Infotag mit dabei sein? Dann kannst du dich hier ganz einfach anmelden!

Schul- und Berufsmessen

Im Laufe eines Jahres nehmen wir als bunta an diversen Schul- und Berufsmessen teil.
Wir besuchen gern allgemeinbildende Schulen in unserem Heimathafen Rostock sowie im Landkreis Rostock und lernen die Schüler*innen persönlich kennen. Auch auf den „großen“ Berufsmessen in Rostock sind wir vertreten, wie zum Beispiel auf der vocatium, oder auch auf der Jobfactory.
Der Vorteil von Messen? Während du dich an einem Tag der offenen Tür ganz gezielt nur mit einem Ausbildungsort beschäftigst, siehst du bei Messen, wie viele Möglichkeiten du hast! Du kannst dich einfach mal treiben lassen, mit den Leuten ins Gespräch kommen und dir verschiedenen Input einholen.

Social Media und Co.

In unserem digitalen Zeitalter spielen nicht nur Google, Onlineforen und Co. eine wichtige Rolle bei der Berufsorientierung junger Menschen – auch Social Media hat in den letzten Monaten und Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Und Ausbildungsschulen und -einrichtungen haben darauf reagiert! So geben auch wir an der bunta auf Instagram mehrmals pro Woche Einblicke in unseren Schulalltag.
Wir zeigen, wie es bei uns aussieht und was zukünftige Schüler*innen erwartet: Projektarbeiten, unsere Räumlichkeiten, Veranstaltungen sowie Einblicke in das Leben unserer Schüler*innen, Lehrkräfte und Mitarbeitenden.
Immer wieder hören wir, wie hilfreich und sympathisch diese Einblicke wahrgenommen werden. Interessent*innen können uns so schon vorab ein wenig kennenlernen und ein Gefühl dafür bekommen, ob wir zu ihnen passen.

Du möchtest dir unseren Instagramaccount anschauen und ein Teil unserer Community werden? Dann besuch uns bei @bunta_rostock.

Eine Schülerin zwischen 16 und 19 Jahren sitzt an ihrem Tisch in einem Klassenraum und schaut lächelnd auf ein Blatt Papier. Neben ihr sitzt eine junge Lehrerin, die ihr etwas zeigt. Auch sie lächelt. Im Hintergrund sind weitere Schüler*innen zu sehen.

Geh nicht den geraden Weg – geh deinen eigenen Weg

An der bunta möchten wir dir eine Ausbildung ermöglichen, die dich zu einer vielseitigen und fachlich kompetenten Fachkraft im Gesundheits- und Sozialbereich qualifiziert. Dafür ist kein gradliniger Bildungsweg erforderlich. Unabhängig davon, ob du mit der Berufsreife einen neuen Anlauf nimmst, oder bereits ein klares Berufsziel verfolgst – bei uns bist du willkommen.
Unser Unterricht ist praxisorientiert und eng an realen beruflichen Anforderungen ausgerichtet. Neben der Vermittlung des notwendigen theoretischen Fachwissens gehören verschiedene Praktika sowie unterschiedliche Lernmethoden zum Ausbildungsalltag, darunter auch Projekte und Exkursionen. Viele Schüler*innen profitieren besonders von dieser Verbindung von Theorie und Praxis.

Wir wissen, dass Bildungswege individuell verlaufen und nicht immer ohne Unterbrechungen oder Richtungswechsel auskommen. Das betrachten wir nicht als Nachteil, sondern als Teil eines persönlichen Entwicklungsprozesses. Vielleicht hat dein Weg Kurven, Umwege und Pausen. Aber keine Sorge: Manche Berufsbiografien entwickeln sich über längere Zeiträume. Dein Lebenslauf ist kein Sprint, sondern ein (Lebens-)Ausdauerlauf.
Und manchmal sind es die Umwege, die dich dorthin bringen, wo du wirklich hinwillst.

 

Du möchtest mehr über die Ausbildung bei uns an der bunta erfahren? Dann besuch gern unsere Website!

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Wir bieten Ausbildungsgänge in den Bereichen Gesundheit und Soziales an. Bei uns gilt: Mit Herz und Praxisnähe lernen und lehren. Diversität und Chancengleichheit leben.

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