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Ersti-Guide- Episode 8: Wie finanziere ich meine Ausbildung an der bunta?

10.07.2026 | Bunta News

„Über Geld spricht man nicht!“ – ein Satz, den viele von uns noch kennen. Dabei ist es doch so wichtig über Finanzen zu sprechen, gerade mit jungen Menschen. Wir können dir sagen: Wenn es um deine Ausbildung geht, lohnt es sich, genau hinzuschauen. Denn ob Miete, Schulgeld oder Lebenshaltungskosten: Eine Ausbildung bringt finanzielle Herausforderungen mit sich. Die gute Nachricht ist aber, dass du nicht allein damit bist.

Uns an der bunta ist es sehr wichtig, dass du von Anfang an gut informiert bist und keine Fördermöglichkeiten verpasst. In der neuesten Ausgabe unseres Ersti-Guides zeigen wir dir, welche finanziellen Unterstützungen dir während deiner Ausbildung zur Verfügung stehen – und wie du sie optimal nutzt.

Schulgeld und Finanzierung – das solltest du wissen

Mit Ausnahme unserer Ergotherapie-Ausbildung fällt an der bunta ein monatliches Schulgeld an. Die genauen Kosten findest du auf unserer Website sowie in unseren Flyern. Aber mach dir keine Sorgen: Es gibt verschiedene Wege, wie du deine Ausbildung finanzieren kannst. Die wichtigste Grundlage dafür ist das sogenannte Schüler-BAföG.

Ein Glas mit einem 50- und einem 100-Euro-Schein.

Schüler-BAföG: Deine wichtigste Förderung

Zuallererst klären wir natürlich, was Schüler-BAföG eigentlich ist.
Das Schüler-BAföG ist eine staatliche Unterstützung für Schüler*innen an Berufsfach- und Fachschulen. Es hat einen großen Vorteil: Im Gegensatz zum „herkömmlichen“ BAföG, wie du es vielleicht von Studierenden kennst, musst du dieses nicht zurückzahlen.
Grundsätzlich kann jede*r Schüler*in bis zu ihrem*seinem 45. Lebensjahr Schüler-BAföG beantragen. Wie viel Förderung du bekommst, hängt von mehreren Faktoren ab, wie zum Beispiel:

  • dem Einkommen deiner Eltern (Wichtig hierbei ist das Einkommen von vor zwei Jahren, solange du unter 30 bist.) und
  • deiner Wohnsituation, zum Beispiel, ob du noch bei deinen Eltern wohnst oder bereits eine eigene Wohnung hast.

Ab einem Alter von 30 Jahren oder wenn du verheiratet bist, wird das Einkommen deiner Eltern nicht mehr berücksichtigt.

Schritt für Schritt zum Schüler-BAföG

Viele Interessent*innen fürchten einen großen bürokratischen Aufwand. Doch der Antrag ist einfacher, als die meisten denken – vor allem, wenn du weißt, wie es geht. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Schritte für dich aufgezählt:

  1. Zuständiges Amt finden
  2. Online-Antrag stellen
  3. Unterlagen ausfüllen und einreichen
  4. Frühzeitig starten
    Auf einem Holztisch steht ein Laptop, eine Pflanze, eine Tasse Kaffee, mehrere Bücher und ein Terminkalender. Der Terminkalender ist geöffnet und auf diesem liegt ein Bleistift.

    Weitere Finanzierungsmöglichkeiten

    Neben dem Schüler-BAföG gibt es noch weitere Wege, deine Ausbildung finanziell abzusichern, wie zum Beispiel:

    1. Aufstockendes Bürgergeld

    Wenn das Schüler-BAföG nicht ausreicht, kannst du unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich Bürgergeld erhalten – vor allem, wenn du nicht mehr bei deinen Eltern wohnst.

    Unser Tipp: Beantrage zuerst Schüler-BAföG. Falls du keinen Anspruch hast, kannst du dies als Nachweis beim Bürgergeld-Antrag nutzen.

    2. Nebenjob

    Einige unserer Schüler*innen arbeiten neben ihrer Ausbildung in einem Nebenjob. Das ist grundsätzlich möglich. Wichtig ist hierbei folgende Info: Beim Schüler-BAföG darfst du aktuell bis zu 556 € monatlich dazuverdienen, ohne dass dir etwas angerechnet wird. Beim Bürgergeld gelten allerdings andere Regeln.

    3. Aufstiegs-BAföG – für deine nächsten Schritte in der Ausbildung

    Nach deiner Ausbildung soll noch nicht Schluss sein und du möchtest eine Weiterbildung oder eine anschließende Ausbildung antreten, wie zum Beispiel die zur*zum Erzieher*in oder Heilerziehungspfleger*in an der bunta? Dann kommt für dich nun das das Aufstiegs-BAföG infrage.

    Good to know: Bei uns an der bunta hast du bereits mit der Berufsreife die Möglichkeit, in deine Ausbildung im Sozialbereich zu starten. Während deiner Ausbildung zur*zum Kinderpfleger*in an der bunta kannst du parallel bei uns deine Mittlere Reife nachholen. Diese wiederum ist dein Ticket in den Ausbildungsgang Sozialassistenz – deine Voraussetzung, um Erzieher*in oder Heilerziehungspfleger*in zu werden. Viele unserer Schüler*innen sind diesen Weg gegangen. Lies dir dazu auch gern unsere Blogbeiträge durch!

    Beim Aufstiegs-BAföG gilt: Die Förderung muss zurückgezahlt werden. Gefördert werden unter anderem:

    • dein Lebensunterhalt
    • Zuschüsse zur Krankenversicherung (wenn du selbst versichert bist)
    Ein junger Mann sitzt mit einer älteren Frau auf einer blauen Couch. Sie zeigt ihm etwas auf einem Blatt Papier und berät ihn. Er hört ihr interessiert zu.

    Wir geben dir die Unterstützung, die du brauchst

    Gerade am Anfang können die vielen Anträge, Formulare und Zuständigkeiten schnell überfordernd wirken. Aber du musst da nicht allein durch. Wir haben an unserer bunta einen hauseigenen und erfahrenen Ausbildungsberater, der dir gern zur Seite steht und sich bestens mit dem Thema auskennt.
    Egal, ob du bereits Schüler*in der bunta bist, oder du deine Ausbildung erst zukünftig bei uns startest: Wir unterstützen dich bei Fragen rund um Finanzierung, Anträge und Co. Schreib uns dafür gern eine E-Mail. Unsere Kontaktdaten findest du auf unserer Website.

    Sehr gern kannst du auch persönlich mit uns sprechen und dich beraten lassen! Dafür eignen sich unsere Infotage bestens – Tage der offenen Tür, an dem du uns und unsere Schule kennenlernen kannst. Hier sind alle Fragen willkommen – natürlich auch die zur Finanzierung.
    Unser Infotag findet dreimal im Jahr statt. Die aktuellen Termine findest du auf unserer Website. Schau auch gern bei Instagram bunta_rostock vorbei. Hier halten wir dich up-to-date.

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