Vor wenigen Tagen hat unser neues Schuljahr begonnen – Zeit also für eine neue Episode unseres Ersti-Guides! In diesem Format wollen wir unseren Schüler*innen – vor allem unseren Erstis – hilfreiche Tipps und Tricks mitgeben, die ihnen ihre Schulzeit bestmöglich erleichtern und diese bereichern.
Diesmal soll es um Tools gehen, die dich beim Lernen und im (Schul-)Alltag unterstützen können.
Gerade in Zeiten von KI und ChatGPT sind digitale Tools in aller Munde – mit all ihren Vor- aber auch Nachteilen. Letzteres sollte nicht außer Acht gelassen werden. ChatGPT kann – wenn man einen reflektierten Umgang damit gelernt hat – eine gute Unterstützungsgrundlage sein. Allerdings stehen viele Achtung!-Schilder im Raum: Datenschutzbedenken, Abhängigkeit von Technologie…Diverse Blogartikel, Podcasts und Co. beschäftigen sich mit dem Thema. Darum soll es aber (noch) nicht gehen. Außerdem wollen wir dir Tools vorstellen, die du vielleicht noch nicht kennst. Dafür haben wir Expert*innen zur Rate gezogen, die genau wissen, was im Unterricht an der bunta von tollem Nutzen ist oder sein kann: Unsere Lehrkräfte! Hier sind ein paar ihrer Empfehlungen:
1. LanguageTool:
Hausarbeiten und Aufsätze können zu den benoteten Leistungen gehören, die du im Laufe deiner Ausbildung erfolgreich bestehen musst. Wenn du stundenlang mit Wörtern jonglierst, ist es durchaus möglich, dass du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst. Das Ergebnis: Schreibfehler, Grammatikfauxpas und ihre kleinen, ärgerlichen Freunde. Es gibt aber mehrere Möglichkeiten, diese vor Abgabe zu erkennen und zu korrigieren, darunter: Abstand nehmen und mit frischem Blick über das Geschriebene lesen, eine*n Freund*in oder eine*n Mitschüler*in um Unterstützung bitten, die verschiedenen Korrekturmöglichkeiten von z. B. Word nutzen…Und LanguageTool!
LanguageTool ist eine KI-basierte Schreibassistenz, mit der du deine Rechtschreibung und Grammatik überprüfen kannst. Auch Kommafehler erkennt diese! Unter languagetool.org/de fügst du einfach deinen Text ein und es werden dir alle Unstimmigkeiten angezeigt. Auch zählt die Schreibassistenz deine Zeichen und Worte. Das Beste daran: LanguageTool ist für diese einfache Nutzung kostenfrei.
2. Canva
Nicht jeder und jedem fällt es leicht, kreativ zu sein und Inhalte grafisch gut darzustellen. Verständliche und gut strukturierte PowerPoint-Präsentationen und Arbeitsblätter zu erstellen, will geübt sein. Da können wir dir Canva ans Herz legen!
Mit Canva kannst du Diagramme, Tafelbilder, Präsentationen und Collagen ganz einfach erstellen. Bereits mit der kostenlosen Version hast du Zugang zu diversen Vorlagen, Grafiken und Elementen. Canva ist sehr nutzerfreundlich, innovativ und modern. Du kannst deine Ausarbeitungen sogar mit anderen teilen, z. B., wenn du in einer Gruppe arbeitest. Audioaufnahmen, Videos, QR-Codes…Auf dich warten diverse Möglichkeiten! Probier dich einfach mal aus!
3. CapCut
Bleiben wir einmal bei „Kreativität trifft auf praktisches Nutzen“. Der Unterricht an der bunta ist sehr methodenvielfältig. Die Lehrkräfte an der bunta wollen euch Freiraum geben und so haben wir schon oft erlebt, dass unsere Schüler*innen ein Video zu einem bestimmten Unterrichtsthema gedreht haben, anstatt z. B. einen Vortrag zu halten.
Sollte das auch für dich in Frage kommen, kannst du die App CapCut probieren, mit der du Videos schneiden kannst. Auch hier ist die einfache Version kostenfrei. Aber du hast bereits Zugriff zu verschiedenen Sounds, Effekten und Co. CapCut eignet sich sehr gut für die Handynutzung und ist –mit etwas Übung – recht leicht zu bedienen. Sekundenschnitte, Szenenwechsel und mehr sind damit kein Problem mehr.
4. Quizlet
Quizlet ist ein Sammelbecken an coolen Möglichkeiten zum Lernen. Das zeigt sich auch in unserer Schulgemeinschaft: Sowohl Lehrkräfte als auch Schüler*innen nutzen es und profitieren gegenseitig davon. Du hast u. a. die Möglichkeit, interaktive Karteikarten zu erstellen und Übungstests zu absolvieren. Dafür überträgst du einfach deine Unterrichtsmaterialien in die App. Auch deine Lehrkräfte können das und zudem eigene Quiz und Spiele für ihre Schüler*innen erstellen, mit denen Lernen einfacher und spielerischer wird. Quizlet kannst du kostenfrei nutzen. Besonders praktisch: Dadurch, dass du dein Lernpensum digital mit dir „herumträgst“, kannst du auch von unterwegs und „einfach mal zwischendurch“ lernen.
5. StudyFlix
Sich Videos anzuschauen, um zu verstehen und zu lernen, ist schon seit langem nichts Neues. YouTube, selbst Apps, wie z. B. TikTok und Co. …Lernvideos sind überall vertreten.
Kleiner Tipp von uns: Achte hier natürlich immer darauf, ob die Inhalte gut recherchiert sind. Überprüfe dafür gern, ob – und wenn ja – welche Quellen angegeben sind.
Was wir dir empfehlen können, wenn du gut mit Videos lernst, ist StudyFlix. Hier findest du hunderte geprüfte Videos von Schüler*innen und Lehrkräften zu diversen Themen und Unterrichtsfächern. Die Videos sind qualitativ hochwertig und leicht zu verstehen. Perfekt, um in ein Thema einzusteigen!
6. Forest – Stay focused, be present
Mittlerweile gibt es auch diverse Apps, die dir dabei helfen sollen, fokussiert und motiviert zu bleiben. Eine davon ist Forest. Bei dieser gibst du deine Wunschlernzeit ein. Während du lernst, siehst du einen Timer sowie einen kleinen Baum. So länger du lernst, umso größer wächst der Baum – bis du einen digitalen Wald hast wachsen lassen. Timer helfen generell bei der Produktivität. Ein festgelegter Zeitraum zum Lernen gibt einen Rahmen vor und viele Menschen können daher eher entscheiden: „Okay, die 20 Minuten schaffe ich noch! Danach habe ich Freizeit.“ Hier spielen viele Faktoren eine Rolle: Verantwortungsbewusstsein, Erfolgsgefühl, Struktur…All das begünstigt ein produktives und langfristig gesundes Lernen. Durch den wachsenden Wald hast du auch eine schöne Visualisierung. Du siehst, was du bereits alles geschafft hast.
7. Padlets
Bei Padlet handelt es sich um eine digitale Pinnwand, die du mit Inhalten füllen kannst. Von Notizen, über Bildern und Videos zu Links ist alles möglich. Padlet eignet sich vor allem für Schüler*innen, die gerne Mindmaps erstellen. Auch ist es super, um viele Gedanken, Materialien, Quellen etc. für ein bestimmtes Thema zu sammeln und übersichtlich darzustellen.
8. Back to the roots:
So. Jetzt haben wir dir natürlich viele digitale Möglichkeiten vorgestellt. Hierbei handelt es sich nicht um Werbung, sondern nur um Empfehlungen. Aber natürlich muss Lernen nicht ausschließlich digital stattfinden.
Auf unserem bunta Blog haben wir schon ein paar Beiträge rund ums Lernen geteilt. Von Lerntypen über Umgang mit Stress und Zeitmanagement – klick und lies dich durch und finde heraus, wie du am besten und am gesündesten lernst. Denn Lernen ist auch immer etwas Individuelles. Daher kann es gut sein, dass dir „analoge“ Lernstrategien und -tools viel mehr bringen.
Du willst noch mehr über das Lernen und Lehren an der bunta erfahren? Dann besuch gern unsere Website, oder schau dir unseren Instagramaccount @buntarostock an. Dort siehst du u. a. viele unserer Schulprojekte.


