Wer unseren bunta Blog liest, weiß, dass wir immer wieder betonen: Nicht jeder Bildungsweg verläuft geradlinig – und das muss er auch nicht. Viele junge Menschen wissen – oft auch schon recht früh –, dass sie beruflich mit Menschen zusammenarbeiten möchten. Doch einigen von ihnen fehlen die schulischen Voraussetzungen, um direkt in ihre Wunschausbildung zu starten, obwohl sie die Passion und das Potenzial mitbringen.
Genau hier setzen wir als bunta an. Wir verstehen uns als Chancengeber und haben das Ziel, eine Schule zu sein, die Perspektiven eröffnet und Bildungswege möglich macht – unabhängig davon, mit welchem Schulabschluss unsere Schüler*innen zu uns kommen. Denn bei uns gilt: Jeder Weg ist individuell und jeder Mensch verdient die Chance, seinen eigenen Weg zu gehen.
Kann ich mit einem 9. Klasse-Abschluss Erzieher*in werden?
Bei uns an der bunta ist es möglich, mit der Berufsreife in die erste Ausbildung zu starten. Viele unserer Schüler*innen beginnen so ihren Weg. Warum das so ist, hat vielfältige Gründe. Manche haben in der Schule schwierige Erfahrungen gemacht, andere brauchten einfach mehr Zeit, um herauszufinden, was sie sich für ihre Zukunft wünschen. Für viele ist deshalb die Ausbildung in der Kinderpflege der perfekte Einstieg.
Hier lernen unsere Schüler*innen nicht nur die Grundlagen für die Arbeit mit Kindern, sondern erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, ihren nächsthöheren Schulabschluss nachzuholen: die Mittlere Reife.
Das Besondere daran: Die Mittlere Reife kann parallel zur Ausbildung erworben werden – ohne zusätzliche Schule, ohne externe Kurse und ohne Umwege. Alles findet direkt bei uns an der bunta statt. Dafür müssen unsere Schüler*innen ihre Prüfungen bestehen sowie einen Durchschnitt von 3,0 in Teilbereichen von bestimmten Fächern aufweisen.
Natürlich ist das kein Muss. Einige unserer Absolvent*innen steigen nach der Kinderpflegeausbildung direkt ins Berufsleben ein. Viele entscheiden sich jedoch dafür, ihren Weg weiterzugehen – und genau dafür öffnet die Mittlere Reife neue Türen.
Du möchtest noch mehr erfahren? Dann lies auch gern unseren Blogbeitrag: „Lebens(ausdauer)lauf (Part 1): Manchmal braucht es einen Umweg“
Hier bekommst du alle Informationen für deinen Ausbildungseinstieg mit der Berufsreife und der Kinderpflege und erfährst, welche tollen Vorteile ein Umweg mit sich bringen kann.
Nach der Kinderpflege: Neue Wege im Gesundheits- und Sozialbereich
Mit der Mittleren Reife ergeben sich zahlreiche weitere Möglichkeiten.
Einstieg in den Gesundheitsbereich
Viele Absolvent*innen entscheiden sich beispielsweise für eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachperson. Damit setzen sie ihren Weg im Gesundheitswesen fort und qualifizieren sich für einen Beruf mit Zukunft und gesellschaftlicher Relevanz.
Weiterqualifizierung im Sozialbereich
Andere möchten ihren Weg im sozialen Bereich weitergehen und starten die Ausbildung in der Sozialassistenz. Diese bildet die Grundlage für weitere pädagogische Berufe – etwa die Ausbildung zur*zum Erzeiher*in oder in der Heilerziehungspflege.
Auch hier zeigt sich das besondere Bildungskonzept der bunta: Wer anschließend die Ausbildung zur*zum Erzieher*in oder in der Heilerziehungspflege absolviert, kann parallel sogar die Fachhochschulreife erwerben. Und erneut gilt: Keine zusätzliche Schule, keine zusätzlichen Kurse. Alles kann innerhalb des Bildungswegs an der bunta stattfinden. Die Voraussetzung hierbei ist, ihren Matheunterricht mit Bestanden abzuschließen.
Für viele unserer Schüler*innen ist das ein echter Gamechanger.
Vom Hauptschulabschluss bis zur Fachhochschulreife
Wir erleben immer wieder beeindruckende Bildungswege: Schüler*innen, die mit der Berufsreife zu uns kommen, in der Kinderpflege ihre Mittlere Reife erwerben, anschließend die Sozialassistenz absolvieren und schließlich als Erzieher*innen oder Heilerziehungspfleger*innen mit Fachhochschulreife abschließen.
Die meisten von ihnen sind noch Teenager*innen bzw. junge Erwachsene, doch wir haben auch einige Schüler*innen, die bereits älter sind, sogar eigene Familien haben, sich neu orientieren möchten und/oder endlich ihre Chance ergreifen möchten, die für sie vorher noch nicht da war.
Viele von ihnen haben früher Sätze gehört wie: „Das schaffst du sowieso nicht.“ Doch plötzlich haben sie Ausbildungsabschlüsse in der Tasche und vielleicht sogar einen schulischen Abschluss, der ihnen den Weg in ein Studium ermöglichen kann. Für viele ist ein Studium auch der Grund, warum sie in den Ausbildungsgängen Erzieher*in und Heilerziehungspflege ihre Fachhochschulreife nachholen.
Natürlich geht es uns hierbei nicht darum, Bildungswege zu bewerten oder bestimmte Abschlüsse über andere zu stellen. Nicht jede*r muss denselben Weg gehen. Manche möchten direkt nach der Kinderpflege arbeiten, andere wollen sich weiterqualifizieren. Beides ist richtig.
Wichtig ist nur: Jede*r soll den eigenen Weg finden – und bestmöglich vorbereitet mit Fachwissen, Leidenschaft und Kompetenz ins Berufsleben starten.
Zweite Chancen können alles verändern
Viele unserer Schüler*innen berichten, dass sie genau diesen zweiten Anlauf gebraucht haben und sich persönlich weiterentwickeln konnten. Heute sind sie motivierter, sicherer und zielgerichteter als noch Jahre zuvor.
Nicht jeder Mensch ist mit 15 oder 16 Jahren bereit für die Entscheidungen, die das Schulsystem oft verlangt oder hatte – unabhängig vom Alter – die Voraussetzungen, um sicher ins Berufsleben zu starten. Manchmal braucht es einen Umweg, neue Erfahrungen oder einfach ein Umfeld, das an einen glaubt.
Deshalb haben wir uns als Schule bewusst dafür entschieden, Bildungswege zu schaffen, die Chancen eröffnen, statt Türen zu schließen.
An unseren Infotagen – unsere Tage der offenen Tür – sowie an Messen und Co. werden wir auch häufig gefragt, ob Noten eine große Rolle spielen.
Natürlich sind gute Noten ein Vorteil, aber den Lehrkräften der bunta kommt es vor allem auf die Personen an: Sind unsere Bewerber*innen teamfähig und empathisch? Machen sie einen zuverlässigen Eindruck?
Um das herauszufinden, vereinbaren unsere Lehrkräfte persönliche Gespräche mit unseren Bewerber*innen. Passt es auf beiden Seiten – bei den Lehrkräften sowie auch bei unseren potenziellen Schüler*innen – steht der Ausbildung nichts mehr im Weg.
Egal mit welchem Abschluss: Bei uns findest du deinen Platz
An der bunta kommen Schüler*innen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zusammen:
- mit Berufsreife,
- mit Mittlerer Reife,
- mit Fachabitur,
- oder mit Abitur.
Und genau das macht unsere Schule aus.
Denn auch Schüler*innen mit Fachabi oder Abitur profitieren von unseren Ausbildungsgängen: Wer beispielsweise bereits einen höheren Schulabschluss mitbringt und die Sozialassistenz absolviert, kann die Ausbildung verkürzen – statt zwei Jahren dauert sie dann nur ein Jahr lang. So entsteht für jede*n ein individueller Bildungsweg, der zu den eigenen Zielen und Voraussetzungen passt.
Ob erster Einstieg, Neustart oder nächster Karriereschritt: An der bunta begleiten wir unsere Schüler*innen auf ihrem ganz persönlichen Weg in die Zukunft – mit echten Perspektiven, individueller Förderung und mit der Überzeugung, dass Bildung Chancen für jede*n schaffen sollte.
Du möchtest mehr zu deinen Bildungschancen an der bunta erfahren und dich über die einzelnen Ausbildungsgänge informieren? Dann besuch gern unsere Website! Schau dir auch gern unseren Instagramaccount @bunta_rostock an. Hier gewinnst du einen Eindruck von unserem Schulalltag und kannst dir spannende Interviews mit unseren Schüler*innen anschauen. Auch sie berichten von ihrem individuellen Weg an der bunta!


